17.10.2020

 

Hygieneplan der GS Obertaufkirchen

 

GILT AB DEM 19. OKTOBER 2020 BIS EINSCHLIEßLICH 23. OKTOBER 2020

 

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

 

aufgrund der aktuellen Entwicklungen gibt es einige wichtige Aktualisierungen am Hygieneplan unserer Schule:

 

Die wichtigsten Hygienemaßnamen zum Regelbetrieb in der Schule:

 

1. Umgang mit Krankheitssymptomen:

Schüler*innen mit „leichte[n] Erkältungssymptomen wie Schnupfen oder gelegentlichem Husten“ können den Unterricht nur dann besuchen, wenn sie ein ärztliches Attest vorlegen können.  (à siehe Covid-19-Informationen auf unserer Homepage.)

 

 

2. Maskenpflicht

Im Unterricht für alle Grundschüler*innen, Lehrkräfte, Mitarbeiter*innen, auch im Schulbus und während der Wartezeit auf den Schulbus.

Die Maske darf nur zum Verzehr der Brotzeit / des Mittagessens abgenommen werden. Sie gilt auch während der Pause.

 

 

3. Mindestabstand

Der Mindestabstand von 1,5m zu anderen Personen muss stets eingehalten werden (außer im Klassenzimmer). Wir halten aber soweit Abstand wie möglich.

 

 

4. Husten-/Niesetikette

Alle Personen in der Schule achten auf die Husten-/Niesetikette (in die Armbeuge husten/niesen) und halten die Hygienevorgaben ein.

 

 

Unterrichtsbeginn

  • Alle Schüler*innen betreten die Schule ausschließlich über die Garderobe.
  • Sie begeben sich direkt in das Klassenzimmer und warten dort auf den Beginn des Unterrichts.
  • Bitte achtet weiter sorgfältig darauf, euch nicht zu berühren!
  • Das Schulhaus wird einzeln betreten.
  • Der Unterricht findet in den zugewiesenen Klassenzimmern statt.
  • Wer gegen die Hygienemaßnahmen verstößt, wird wieder nach Hause geschickt!

Klassenzimmer

  • Auf dem Weg ins Klassenzimmer muss der Abstand eingehalten werden.
  • Die Schülerinnen und Schüler gehen geradewegs zur Garderobe, halten Abstand und gehen dann direkt zu ihrem Platz. Von dort steht keiner mehr auf.
  • Toilettengänge bitte nur nach Rücksprache mit den Lehrkräften.

Das Vorgehen bei Toilettengängen, dem regelmäßigen Händewaschen und sonstige Aktivitäten werden im Klassenraum besprochen: Auch hier gilt das Abstandsprinzip, Toilettengänge finden nur einzeln statt. Haltet die Hygiene strikt ein (Händewaschen!).

  • Beim Sprechen bleibt die Blickrichtung nach vorne, egal mit wem man spricht. Der Abstand muss unbedingt gewahrt bleiben.
  • Niemand geht unaufgefordert zum Lehrerpult! Achtet bitte auf die Gesundheit der euch unterrichtenden Lehrer und Lehrerinnen.
  • Schulmaterialien dürfen nicht getauscht werden.
  • Vor jeder Schulstunde muss jede*r Schüler*in mit Seife die Hände waschen.
  • Nach dem Essen des Pausenbrotes waschen die Schüler*innen die Hände.
  • Alle 40 Minuten wird 5 Minuten lang gelüftet.
  • Die Tafel wischt nur die Lehrkraft.
  • Auch Lehrkräfte tragen Masken, wenn Sie sich außerhalb der „Lehrerzone“ (Pult und Tafel) bewegen.

 

Schützt euch gegenseitig!

 

Pausenhof

  • Der Weg in den Pausenhof, ebenso wie der Weg zurück ins Klassenzimmer muss mit mindestens 1,5m Abstand zueinander zurückgelegt werden.
  • Auf dem Pausenhof gilt der Abstand selbstverständlich auch. Auch hier gilt eine Maskenpflicht.
  • Die Pause erfolgt nach Absprache.
  • Die einzelnen Klassen bleiben in ihren zugewiesenen Pausen-Zonen.
  • Die „kleine Pause“ findet im Klassenzimmer statt.
  • Auf dem Pausenhof dürfen leider vorerst keinerlei sportliche Aktivitäten durchgeführt werden (z.B. Fußball, Tischtennis, …).

 

Schulbus

  • Im Bus besteht die Pflicht, Mund und Nase abzudecken.
  • An den Haltestellen muss ein Abstand von mindestens 1,5m (besser: 2m) eingehalten werden!
  • Den Anweisungen der Busaufsichten ist Folge zu leisten.
  • In der Wartezeit auf die Busse gilt ebenfalls die Abstandsregel (mindestens 1,5m).
  • Es sind auch nach Unterrichtsende keinerlei sportliche Aktivitäten erlaubt.

 

Trennung der Klassen im Schulhaus

  • Eine strikte Trennung der Klassen / Gruppen ermöglicht es, bei einem Infektionsfall, den anderen Klassen / Gruppen im Schulhaus präsent weiterzuarbeiten.
  • Dadurch werden sich übergangsweise Änderungen im Stundenplan ergeben.
  • Die Klassenlehrkräfte werden Sie per Elternbrief, wo nötig, darüber informieren.
  • Schulfremde Personen und die Eltern dürfen das Schulhaus betreten, allerdings bis auf weiteres nur mit telefonischer Voranmeldung im Sekretariat einen Tag vor dem Termin. Diese Regelung ist zwingend.
  • Eine Eintragung in das Besucherverzeichnis ist vorerst notwendig.
  • Nutzen Sie bitte die Hand-Desinfektions-Spender beim Betreten des Schulhauses.
  • Elterngespräche können wieder persönlich, aber auch digital oder per Telefon stattfinden.

Reinigung des Schulhauses

Tägliche Reinigung des Schulhauses wird durch das Personal durchgeführt.

Es werden täglich auch alle Oberflächen (Tische) und Handkontaktflächen gereinigt.

 

Besondere Unterrichtsregelungen

  • Sportunterricht
  • Derzeit findet kein Sportunterricht statt.
  • Anstelle des Sportunterrichts intensivieren wir in den Fächern Deutsch und Mathematik.
  • Werte- und Gesundheits-/Hygieneerziehung werden verstärkt unterrichtet.
  • Musikunterricht
  • Gesang unterbleibt leider weiter, ebenso wie Instrumentalunterricht
  • Kunstunterricht
  • Kein Malen mit Wasserfarben.
  • Die Schüler*innen bleiben soweit möglich am Platz.
  • Werken und Gestalten
  • Die Hygienevorschriften sind jederzeit einzuhalten.
  • Gegenstände (Scheren, Kleber, …) dürfen nicht weitergegeben werden.
  • Es dürfen nur vorbereitete Materialien verwendet werden.

 

Krankmeldungen

  • Bitte melden Sie Ihr Kind weiterhin „rechtzeitig“ krank.
  • Beachten Sie bitte die aktuell geltenden Bestimmungen im Landkreis Mühldorf und die Anordnungen des Gesundheitsamtes MÜ.

 

 

Regeln für die Quarantäne von Schülern

 

In einer Schulklasse wird ein Kind oder ein Lehrer positiv auf das Coronavirus getestet. Was nun?

Wenn eine Schülerin oder ein Schüler positiv auf Corona getestet wird, kommt nicht nur das Kind in Quarantäne, sondern die ganze Klasse. Das wirft bei betroffenen Familien Fragen auf, wie sie sich nun verhalten sollen - und oft auch bei der gesamten Schulgemeinde.

 

Ab wann sollte man nicht mehr zu Schule gehen?

Damit eine Klasse in Quarantäne geschickt wird, muss sich mindestens ein Schüler nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Doch schon davor gibt es Regeln:

 

Ob eine Schülerin oder ein Schüler mit Symptomen zu Hause bleiben muss, ist abhängig davon, wie hoch die Corona-Infektionszahlen am Wohnort sind. Das ist bayernweit in drei Stufen gegliedert:

 

Stufe 1: 

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis oder in der kreisfreien Stadt liegt anteilig unter 35 pro 100.000 Einwohner - das heißt: Es haben sich weniger als 35 pro 100.000 Einwohner nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

 

Stufe 2: 

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt zwischen 35 und 50 pro 100.000 Einwohner

 

Stufe 3: 

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt über 50 pro 100.000 Einwohner

 

Wer nur leichte, neu auftretende Symptome hat – zum Beispiel Schnupfen und gelegentlichem Husten – darf in die Schule, wenn er oder sie nach mindestens 24 Stunden kein Fieber bekommt. Wenn die Infektionen im Landkreis oder der Stadt unter 50 pro 100.000 Einwohnern liegen (also bei Stufe 1 und 2), dürfen Kinder Grundschulen, Förderzentren und Kitas trotz leichter Symptome besuchen, auch ohne die 24 Stunden abzuwarten. Allerdings nur, solange sie kein Fieber haben.

Wer Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starke Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall hat, darf nicht in die Schule. Liegen die Infektionszahlen im Landkreis oder in der Stadt bei Stufe 1 oder 2, darf der Schüler oder die Schülerin wieder in die Schule, wenn er oder sie mindestens 24 Stunden symptomfrei ist und seit mindestens 36 Stunden kein Fieber mehr hat. Ein Coronatest ist nicht unbedingt erforderlich. Darüber kann im Einzelfall der Hausarzt oder Kinderarzt entscheiden.

Anders ist es bei Stufe 3 – also wenn die Infektionszahlen über 50 pro 100.000 Einwohner liegen. Dann darf man bei den oben genannten, stärkeren Symptomen erst mit einem negativen Coronatest oder einem ärztlichen Attest wieder in die Schule.

Eine Quarantäne für die ganze Klasse wird erst verhängt, wenn ein Kind nachweislich mit Sars-CoV-2 infiziert ist.

 

 

Wer muss in Quarantäne, wenn ein Schüler oder ein Lehrer positiv getestet wurde?

Das bayerische Kultusministerium erarbeitete bayernweit einheitliche Regeln gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium im sogenannten Rahmen-Hygieneplan. Welche Regeln gelten, ist abhängig von zwei Faktoren:

 

Ist es eine Schülerin oder ein Schüler oder ein Lehrer, der positiv auf das Virus getestet wurde?

Wenn sich eine Schülerin oder ein Schüler einer Klasse, die keine Abschlussklasse in der Prüfungsphase ist, nachweislich mit dem Coronavirus infiziert hat, wird die gesamte Klasse für 14 Tage vom Unterricht ausgeschlossen. Das Gesundheitsamt ordnet eine Quarantäne an.

Alle Schülerinnen und Schüler der Klasse oder Gruppe werden am ersten Tag, nachdem der Coronafall bekannt wird, und zwischen dem fünften und siebten Tag auf das Coronavirus getestet. Ob auch die Lehrer unter Quarantäne gestellt werden, hängt davon ab, ob sie den Abstand einhalten konnten und die Klassenzimmer gut belüftet waren.

Falls das Gesundheitsamt nichts anderes sagt, dürfen alle ohne Symptome nach den 14 Tagen wieder normal zum Unterricht kommen.

 

Wird eine Lehrkraft positiv auf das Virus getestet, muss sie in Quarantäne und darf keinen Unterricht halten. Ob auch ihre Schüler und weitere Lehrer 14 Tage zu Hause bleiben müssen, entscheidet das Gesundheitsamt im Einzelfall. Es gilt also keine generelle Quarantänepflicht für eine Klasse, wenn einer ihrer Lehrer erkrankt ist.

 

Wie erfahren Eltern von einem Coronafall an der Schule?

Ärzte und Schulleiter haben die Pflicht, bestätigte Corona-Infektionen und Verdachtsfälle an das Gesundheitsamt zu melden. Normalerweise nimmt dann das Gesundheitsamt Kontakt mit den Betroffenen auf - und im Fall von Minderjährigen mit deren Eltern.

 

Eine Informationspflicht an die restliche Schulgemeinde geht nicht aus den Regeln von Gesundheitsministerium oder Gesundheitsamt hervor. Ob sich trotzdem für die gesamte Schule etwas ändert (zum Beispiel, ob Maskenpflicht gilt), entscheidet das Gesundheitsamt. Eine Maskenpflicht ist in so einem Fall aber nicht zwingend erforderlich.

Das Gesundheitsamt kann auch entscheiden, ob nicht nur die betroffene Klasse auf Distanzunterricht umgestellt wird, sondern möglicherweise die gesamte Schule.

 

Müssen Eltern und Geschwister von Kontaktpersonen auch in Quarantäne?

Wer in Quarantäne muss, hängt davon ab, in welche Kategorie von Kontaktperson das Gesundheitsamt die Verwandten einstuft. Die Behörde teilt einem laut Gesundheitsministerium mit, in welcher Kategorie man ist.

Nur wer in Kategorie I ist, muss sich unverzüglich in Isolation begeben und eine 14-tägige Quarantäne laut RKI-Vorgaben einhalten. Diese Quarantäne kann auch nicht durch ein zweites negatives Testergebnis abgekürzt werden. Als Kategorie I gilt in der Regel, wer mindestens 15 Minuten ohne Mundschutz nahen Kontakt (Abstand unter 1,5 Meter) mit einem Infizierten hatte, zum Beispiel in einem Gespräch oder engem Raum. Darunter fallen neben der Klasse eines infizierten Schülers auch seine Familie oder andere Mitglieder des Haushalts.

Wer selbst nicht direkt zu dem bestätigten Corona-Fall Kontakt hatte, sondern nur zu einer Kontaktperson der Kategorie I (zum Beispiel als Eltern eines anderen Kindes der Klasse), ist davon nicht betroffen. Für Eltern oder Geschwister von Mitschülern des Infizierten gelten also normalerweise keine Quarantänemaßnahmen, wie das Gesundheitsministerium bestätigte. Das Gesundheitsamt ergänzt, dass Schulen Geschwisterkinder aus Vorsorgegründen bitten können, zu Hause zu bleiben. Das geschehe aber nicht auf Anordnung des Gesundheitsamtes.

 

 

Was ist während der Quarantäne erlaubt, was nicht?

Wer in der Klasse mit einem Infizierten ist, gilt als Kontaktperson der Kategorie I und darf die Wohnung während der 14-tägigen Isolation nicht ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamts verlassen. Man darf auch keinen Besuch von Personen bekommen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören. Für mögliche Ausnahmen, zum Beispiel für eine medizinische Behandlung, können Eltern das zuständige Gesundheitsamt kontaktieren.

Auch zu Hause bedeutet es Umstellung, wenn ein Kind in einer Quarantäne-Klasse ist: Laut Gesundheitsministerium muss man eine “räumliche oder zeitliche Trennung zu anderen im selben Haushalt lebenden Personen” sicherstellen. Das könnte zum Beispiel bedeuten: Wenn sich das betroffene Kind sonst das Zimmer mit seinen Geschwistern teilt, sollten sie getrennt werden und die Geschwister zum Beispiel im Wohnzimmer schlafen. Als Eltern die Kinder weiterhin zu betreuen, die unter Quarantäne stehen, ist aber natürlich erlaubt. Die Gesundheitsämter beraten im Einzelfall, wie sich das “praktikabel, sach- und kindgerecht” lösen lässt.

 

Fazit

Wann ein Schüler oder eine Schülerin mit welchen Symptomen zu Hause bleiben oder einen Coronatest machen muss, hängt davon ab, wie hoch die Corona-Infektionszahlen im Landkreis oder der Stadt sind. Hier gibt es ein Drei-Stufen-Modell. Wer bei einem positiven Fall an der Schule in Quarantäne muss, ist abhängig davon, ob sich eine Schülerin oder Lehrerin infiziert hat und ob die infizierte Schülerin in eine Abschlussklasse mit aktueller Prüfungsphase geht oder nicht. Wenn es einen Coronafall in der Klasse gab, informieren Gesundheitsamt oder die Schulleitung die Klasse. Ob das auch Folgen für die restliche Schule hat, entscheidet das Gesundheitsamt. Als Eltern oder Geschwister von einem Klassenkameraden des Infizierten muss man normalerweise nicht in Quarantäne, außer man hatte auch direkt Kontakt zum Infizierten. Wenn sich das eigene Kind infiziert, soll es 14 Tage isoliert sein, das heißt: nicht nach draußen gehen und wenn möglich in der Wohnung einzeln unterbringen.